Freiwillige Feuerwehr Hepstedt
 

Chronik

Gründung:

Am 5. Juli 1927 rief Bürgermeister Cordes die Männer Hepstedts zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr zusammen. 46 Männer fanden sich ein, um die Hepstedter Wehr zu bilden. 



Ein Teil der Gründungsmitglieder 1987 zum 60. jährigen Bestehen der Feuerwehr Hepstedt:

Von Links hintere Reihe:
Ehrenbrandmeister Heinrich Rosenbrock,  J. Gerken,              H. Rugen, H. Blanken, H. Klöfkorn

Sitzend von Links:
J. Rugen, H. Rugen, H. Mindermann


1926:










Schon 1926 kaufte die Gemeinde eine neue Spritze, die das Wasser selbst ansaugte


1933:

1933 wurde zur Freude der Wehrmänner die erste Motorspritze erworben. Leider nahmen die Engländer diese und die alte Handdruckspritze 1945 mit.
Hauptmann Johann Rugen besorgte dann eine neue Motorspritze aus Celle. Sie stammte aus alten Wehrmachtsbeständen und war von der Firma Rosenbauer in Österreich hergestellt.

Johann Rugen kaufte diese Spritze privat, denn die Gemeinde durfte damals nur mit englischer Genehmigung etwas anschaffen und diese Genehmigung gab es nicht. Erst 1948 konnte die Gemeinde ihrem Feuerwehrhauptmann das Geld für die Spritze zurückerstatten.


1949:

1949 wurde die Magirus-Spritze gekauft


1960:

1960 kam das LF 8 hinzu










In der Mitte das LF 8 - 1960 ( Opel Blitz )


1963:

Seit 1963 gehört die Hepstedter Wehr zur Kreisbereitschaft


1967:

1967 kam der Schlauchwagen


1971:

1971 kamen 2 Atemschutzgeräte hinzu

1972:

Eine neue Motorspritze


1977:

1977 feiert die Hepstedter Wehr ihr 50jähriges Bestehen


1980:

Aus Tarmstedt kam  ein Tanklöschfahrzeug das '87 durch ein neues ersetzt wurde.










Tanklöschfahrzeug 1980



1980:

1980 wurde "Röhrs sin Hus" , ein altes Fachwerkhaus, ein Raub der Flammen


1984:

1984 brannte "Ham Keunkens Hus", liebevoll renoviert, kurz vor der Fertigstellung bis auf die Grundmauern nieder.


1985:

Am 11.3.1985 hatte der neugewählte Ortsbrandmeister, Johann Bammann, genau zehn Monate nach seinem Amtsantritt, seine erste große Bewährungsprobe bei einem der größten Brände in Hepstedt zu bestehen.








Die Hepstedter Mühle ging in Flammen auf. Trotz des schnellen Einsatzes der Hepstedter, Tarmstedter und Wilstedter Wehr wurde die Mühle völlig zerstört, aber das nur rund fünf Meter neben der Mühle stehende Wohnhaus der Familie Brase konnte unversehrt erhalten werden.


1985:

Als besonderen Dank für 57 Jahre Kassenwart der Hepstedter Wehr erhielt Heinrich Rugen (26) einen Zinnteller


1987:

1987 feiert die Wehr ihr 60jähriges Bestehen.

Im Mai 1987 wurde aus Karlsruhe das neue TLF 8/18 geholt.


1990:

1990 wurde das LF8 angeschafft. Noch in der gleichen Nacht mußte man zum Brandeinsatz in Breddorf ausrücken. Seit dieser Zeit wird die Hepstedter Wehr aufgrund des nun vorhandenen Rettungssatzes (Schere, Spreizer) auf dem LF  zu Verkehrsunfällen Alarmiert.


2000:

Am 12. August 2000 wurde das neue Feuerwehrhaus feierlich Eingeweiht. Das Gebäude mit einer Nutzfläche von etwa 312 Quadratmetern steht an der Schule.


2001:

Der jetzige Ortsbrandmeister Herbert Meyer wird gewählt.


2003:

2003 entschied das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Hepstedt um den Ortsbrandmeister Herbert Meyer eine eigene Jugendfeuerwehr zu gründen. Am 15.11. war es dann soweit.


2005:

2005 veranstaltet die Hepstedter Wehr zum ersten Mal das "Tunnelfest" nach Heimberg Fuchs.


2008:

Seit dem 10. Januar 2008 präsentiert sich die Hepstedter Wehr nun auch im Internet.


Ortsbrandmeister ab 1927:

1927 - 1950      J. Rugen

1950 - 1950      H. Brase

1950 - 1952      H. Klöfkorn

1952 - 1960      H. Gerken

1960 - 1984      H. Rosenbrock

1984 - 2001      J. Bammann

2001 - heute     H. Meyer


Bei der Chronik haben wir uns bewusst auf die wichtigsten Daten beschränkt.